작성일 2015-05-17
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자연에 붙여
자연에 붙여-프리드리히 훨덜린 그 때 나의 마음에서 울려나오는 소리에 이끌린 듯 마음은 아직 태양을 바라보았노라. 또한 나는 별들을 형제라 불렀고 봄을 신의 가락이라 불렀노라. 동산을 떠도는 숨결 속에서 아직 그대의 정신, 환희의 정신은 마음 속 고요한 물결로 출렁거렸고 그 때 황금빛 나날들은 나를 감싸 안아주었노라. 샘물이 나를 서늘하게 적셔주고 어린 풀 숲의 초록빛 말없는 바위들을 맴돌아 놀이를 즐기며 나뭇가지들 사이로 천공이 얼굴을 내미는 골짜기 그 곳에서 내 몸은 꽃들의 세례를 받았고 고요히 향기에 취해 그들의 숨결을 마셨노라 빛과 광채에 휘감긴 황금빛 구름이 저 높은 곳에서 나에게로 내려앉았을 때 어스름 물드는 해안절벽의 품 안에서 거인처럼 부르는 강물의 노래가 울려나오고 구름은 어두운 그늘로 나를 에워싸는 그 곳 아득히 먼 황야를 떠돌아다니던 시절 폭풍은 뇌우(雷雨)를 몰고 와서 산을 꿰뚫을 듯 나를 스쳐 달아나며 천상의 불길이 나를 감싸 안고 날아갈 적에 그대는 모습을 나타냈노라, 자연의 영혼이여! 오랫동안 방황하던 강물들이 큰 바다로 흘러가기를 갈망하듯이, 아름다운 세계여! 나는 그대를 사랑하면서 가슴 벅찬 눈물과 함께 그대 충만한 생명 속으로 빠져들었노라. 아! 아버지의 회당 안에 뛰어든 순례자처럼 나는 기쁨에 겨워 시간의 고독을 박차고 나와 나의 존재 전부를 영원의 품 속에 내던졌노라. 축복 있으라. 유년의 황금빛 꿈들이여, 그대들은 내 삶의 궁핍을 은밀히 숨겨주었고 내 마음의 선한 새 순(荀)을 싹트게 해 주었노라. 내 결코 이루지 못한 것을 그대들은 내게 선사해주었노라! 오 자연이여! 그대 아름다움의 빛을 받아 사랑의 존귀한 열매들은 아무런 노역(勞役)도 강제도 없이 낙원의 수확처럼 열리었노라.… An die Natur - Friedrich Hoelderlin Da zur Sonne noch mein Herz sich wandte, Als vernahme seine Tone sie, Und die Sterne seine Bruder nannte Und den Fruhling Gottes Melodie, Da im Hauche, der den Hain bewegte, Noch dein Geist, dein Geist der Freude sich In des Herzens stiller Welle regte, Da umfingen goldne Tage mich. Wenn im Tale, wo der Quell mich kuhlte, Wo der jugendlichen Strauche Grun Um die stillen Felsenwande spielte Und der Aether durch die Zweige schien, Wenn ich da, von Bluten ubergossen, Still und trunken ihren Othem trank Und zu mir, von Licht und Glanz umflossen, Aus den Hohn die goldne Wolke sank - Wenn ich fern auf nackter Heide wallte, Wo aus dammernder Geklufte Schoß Der Titanensang der Strome schallte Und die Nacht der Wolken mich umschloß, Wenn der Sturm mit seinen Wetterwogen Mir voruber durch die Berge fuhr Und des Himmels Flammen mich umflogen, Da erschienst du, Seele der Natur! Oft verlor ich da mit trunknen Tranen Liebend, wie nach langer Irre sich In den Ozean die Strome sehnen, Schone Welt! in deiner Fulle mich; Ach! da sturzt ich mit den Wesen allen Freudig aus der Einsamkeit der Zeit, Wie ein Pilger in des Vaters Hallen, In die Arme der Unendlichkeit. Seid gesegnet, goldne Kindertraume, Ihr verbargt des Lebens Armut mir, Ihr erzogt des Herzens gute Keime, Was ich nie erringe, schenktet ihr! O Natur! an deiner Schonheit Lichte, Ohne Muh und Zwang entfalteten Sich der Liebe konigliche Fruchte, Wie die Ernten in Arkadien....